Bauchschmerzen durch Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz

Wer kennt das nicht? Ein fettreiches Essen oder zu viele blähende Lebensmittel belasten schnell die Verdauung. Es kommt zu Bauchschmerzen. Was aber, wenn diese und weitere Beschwerden nach fast jeder Mahlzeit auftauchen? Oft hat der sogenannte Milchzucker, auch Laktose genannt, Schuld.

Durchfall, Bauchschmerzen und Co.

Die Bauchschmerzen kommen in der Regel nicht alleine, sondern in Kombination mit Blähungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfällen. Treten diese Symptome nach dem Essen milchhaltiger Speisen auf, dann ist das meist schon ein sicheres Zeichen, dass eine Laktoseintoleranz vorliegt. Trotzdem ist es nicht immer einfach, die Beschwerden dem Milchzucker zuzuordnen. In unserer industriell hergestellten Nahrung wird oft das sogenannte Milchpulver verarbeitet. Dieses besteht zu 38 – 52 % aus Laktose und ist meist nicht auf den ersten Blick als Übeltäter erkennbar.

Weitere unspezifische Symptome, die schnell auch anderen Krankheiten zugeordnet werden könnten, sind Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe und Müdigkeit. Diese Beschwerden werden meist durch den Wasserstoff verursacht, der bei der unsachgemäßen Spaltung der Laktose entsteht. Die Stärke der Beschwerden ist abhängig von der Menge an laktosehaltigen Lebensmitteln, die man verzehrt und der persönlichen Enzymbildung.

Entstehung der Beschwerden

Aber wie kommt es zu diesen krampfartigen Bauchschmerzen? Schuld daran ist ein Mangel an Laktase. Bei manchen fehlt dieses in der Dünndarmwand gebildete Enzym sogar komplett. Bei einem gesunden Menschen übernehmen diese kleinen Helfer die Aufgabe den Milchzucker, der vom Körper nicht direkt verwertet werden kann, in zwei Zuckerarten zu spalten. Danach werden diese, genauer die Galaktose (Schleimzucker) und die Glukose (Traubenzucker), ohne Beschwerden aufgenommen.

Nicht so bei einer Laktoseintoleranz. Unverdaut wandert der Milchzucker vom Dünndarm in den Dickdarm, um dort von den Darmbakterien vergoren zu werden. Bei diesem Prozess entstehen Milchsäure, Gase (Methan) und Wasserstoff. Und genau hier liegt das Problem. Das Methan verursacht die schmerzenden und krampfartigen Blähungen. Durch die Milchsäure wird ein osmotischer Effekt hervorgerufen, der zu Durchfall führt. Kopfschmerzen und andere unspezifische Symptome werden durch den freigesetzten Wasserstoff hervorgerufen. Dieser ermöglicht es im Übrigen auch bei dem sogenannten Wasserstoffatemtest, eine falsche Verstoffwechslung der Laktose festzustellen.

Ursachen des Enzymmangels

Verursacht wird dieser Enzymmangel durch verschiedene Faktoren. Zum einen hat ein großer Teil der Weltbevölkerung einen sogenannten natürlichen Laktasemangel. Hier in Deutschland und Teilen Europas, ist es einer Mutation zu verdanken, dass man Milchzucker verstoffwechseln kann. Weitere Gründe sind eine Störung der Darmschleimhaut z.B. durch bestimmte Infektionskrankheiten oder eine längere Einnahme von Antibiotika und ein Gendefekt, der verursacht, dass überhaupt keine Laktase gebildet wird.

Mögliche Behandlungsformen und weitere Informationen zu diesem umfangreichen Thema kann man der Homepage http://homepharma.de/laktoseintoleranz entnehmen. Auf dem Gesundheitsportal von Homepharma.de findet man jede Menge Wissen zu Themen wie Gesundheit, Ernährung und Sport.

Bildquelle: © Christian Jung – Fotolia.com

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