Bauchschmerzen – Vorsicht vor bestimmten Lebensmitteln

Bauchschmerzen resultieren oft aus zu üppigem Essen

Jeder kennt sie – die Bauchschmerzen. Meist sind sie harmlos und vergehen wieder. Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden, der Auslöser ist meist schnell gefunden: eine üppige Mahlzeit, ein Gläschen zu viel am Abend oder Menstruationsbeschwerden. Zu den häufigsten Ursachen zählt der Genuss bestimmter Lebensmittel. Wer regelmäßig an Bauchschmerzen leidet, sollte vielleicht einmal über seinen Speiseplan nachdenken.

Bauchschmerzen entstehen oft in den Verdauungsorganen – Magen, Darm, Gallenblase. Gelegentlich gehen die Schmerzen von der Leber aus. Seltene Bauchschmerzen bedürfen nicht immer einer Behandlung. Vor allem, wenn sie nach einem reichhaltigen Essen auftreten, dürfte die Ursache schnell feststellen.

Einen Gang zum Arzt raten Gesundheitsexperten dann, wenn zusätzlich Sodbrennen und Aufstoßen auftreten. Eine Entzündung der Speiseröhre könnte hier die Ursache sein.

Bestimmte Lebensmittel können Blähungen und Krämpfe verursachen. Das Magazin “Fit for Fun” zählt in diesem Zusammenhang eine Reihe von Lebensmittel auf, die Schuld an Bauchschmerzen sind. Bohnen beispielsweise enthalten schwerverdauliche Kohlenhydrate. Werden diese von den Darmbakterien zersetzt, können Blähungen und Krämpfe auftreten. Wer weiß, dass er einen empfindlichen Darm hat, sollte zudem auf Brokkoli verzichten. Denn die Ballaststoffe können erst im Dickdarm verdaut werden. Fettiges Essen und Fast-Food wie Pommes Frites, Currywurst oder Torten sind oft Ursache von Bauchschmerzen. Die Verdauung frittierter Speisen beispielsweise dauert meist länger als die von Rohkost. Die Nahrung bleibt länger im Magen, dadurch wird mehr Magensäure produziert, was wiederum zu einer Reizung der Magenschleimhaut führen kann.

Auch Kaffee greift die Magenschleimhaut an. Durch die Säure im Heißgetränk wird der Magen gereizt und Bauchschmerzen sind die Folge. Nicht nur Heißgetränke können in großen Mengen dem Magen schaden, sondern auch kalte Getränke. Die Kälte in den Getränken kann die Verdauungsenzyme zerstören und die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Vor allem Limonade und Fruchtsäfte sind schädlich. Sie enthalten viel Fruchtzucker, den manche im Dünndarm nicht vollständig abbauen können.

Wer an Laktoseintoleranz leidet, sollte tunlichst das Trinken von Milch vermeiden. Kräuter wie Minze können ebenfalls Sodbrennen und Bauchschmerzen begünstigen. Denn der Genuss von Pfefferminze entspannt den Schließmuskel am Ende der Speiseröhre. Auf diese Weise kann Magensäure in die Speiseröhre zurückfließen.

So lecker Schokolade auch ist, die Süßigkeit hat einen hohe Fett- und Zuckergehalt, der bei der Verdauung übermäßig Magensäure produziert. Gemüse wie Tomaten, die jeder als gesundes Nahrungsmittel kennt, kann dem Magen jedoch Schaden zufügen. Die kleinen, roten Leckereien sind sehr säurehaltig. Die Speiseröhre empfindlicher Menschen kann daher gereizt werden.

Damit es nach dem Essen nicht zu Bauchschmerzen kommt, sollte man bewusst auf seinen Speiseplan achten. Weitere Tipps finden Sie auf frag-mutti.de. Hilfreich ist es auch, die Lebensmittel weder zu heiß noch zu kalt zu genießen. Oder sich Zeit zum Essen zu nehmen – das verhindert eine verstärkte Säurebildung. Verzichten sollte man in jedem Fall auf Süßigkeiten und fettiges Essen. Wenn man einmal Bauchschmerzen bekommen sollte, ist die beste Behandlung immer noch Wärme. Wärmflaschen und warme Tees gibt es in jedem Haushalt.

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