Magenkrebs – Frühzeitige Diagnose erhöht die Heilungschancen

Human organ. Stomach. Vector icon isolated

Magenkrebs tritt meistens erst bei Menschen fortgeschrittenen Alters auf und ist eine bösartige Krebserkrankung. Im Vergleich zu allen anderen Krebserkrankungen macht das Magenkarzinom etwa 10% aller Krebserkrankungen aus.

Zu den Risikofaktoren zählen unter Anderem:

  • Magenschleimhautentzündung
  • Polypen
  • ungesunde Ernährung
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum

Plötzliche Veränderungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Da die Beschwerden, die auf Magenkrebs hinweisen könnten, eher unscheinbar und leicht mit alltäglichen Beschwerden verwechselt werden können, ist besondere Vorsicht geboten. Sollten plötzlich irgendwelche Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Abneigungen gegen Fleisch, Obst, Kaffee oder Alkohol auftreten, Druckgefühl im Oberbauch oder Appetitlosigkeit empfunden werden, unbeabsichtigte Gewichtsabnahme, Schluckbeschwerden oder Blutarmut auftreten, so sollte der Hausarzt umgehend konsultiert werden. Kommt zu den genannten Symptomen ein Erbrechen oder Teerstuhl hinzu, ist absolut schnell zu handeln.

Frühzeitige Diagnose erhöht die Heilungsschancen

Die erste Untersuchung um Klarheit zu schaffen, wird eine Gastroskopie (Magenspiegelung) sein. Sollte die Diagnose Magenkrebs gestellt werden, wird man weitere, zusätzliche Untersuchungen (Ultraschall, Röntgen, Computertomographie) durchführen. So kann der Arzt auch das Erkrankungsstadium feststellen. Mit diesen Verfahren lässt sich auch feststellen, ob sich Metastasen gebildet haben. Bei sehr schlanken Menschen ist der Tumor sogar tastbar. Bei einer Magenspiegelung, bei der gleichzeitig auch eine Biopsie (Gewebeprobeentnahme) durchgeführt wird, lässt sich Magenkrebs bereits im Frühstadium erkennen und so gezielt behandeln. Die Therapie, die hier in Frage kommt, ist eine Operation, bei der das Karzinom entfernt wird. Strahlen- und Chemotherapie folgen im Anschluss. Bei einer Magenkrebserkrankung gilt, je früher er entdeckt und behandelt wird, desto höher sind die Heilungschancen und Lebenserwartungen.

Ähnliche Symptome bei anderen Erkrankungen

Da sich Magenkrebs nur selten auf einer gesunden Magenschleimhaut entwickelt, sollte man die Risikofaktoren möglichst alle ausschließen und versuchen, die Magenschleimhaut nicht unnötig zu belasten. Nistet sich in der Magenschleimhaut der Helicobacter pylori (Bakterium) ein, ruft er eine Magenschleimhautentzündung hervor. Dieses Bakterium kann bei der Krebsentstehung mit verantwortlich sein, und zwar dann, wenn durch die Bakterien bestimmte Formen der Magenschleimhautentzündungen oder Magengeschwüre entstanden sind, die den Krebswachstum begünstigen. Wenn die Beschwerden beim Patienten trotz Therapie über einen längeren Zeitraum (länger als 2 Monate) andauern, sollte der Arzt unbedingt eine Gastroskopie vornehmen, um den Magenkrebs auszuschließen. Im schlimmsten Fall kann der Patient gezielt und schnell behandelt werden. Ähnliche Symptome wie beim Magenkrebs haben Patienten, die an einer Speiseröhrenentzündung oder an Erkrankungen der Gallenwege, Bauchspeicheldrüse und Leber leiden.

Mit Obst und Gemüse kann man auch hier nichts falsch machen

Um einer Magenkrebserkrankung vorzubeugen, sollte man viel Obst, Gemüse und vor allem Zwiebeln zu sich nehmen. Gepökelte oder geräucherte Nahrung sollte wirklich nur sehr selten, Nahrungsmittel, die Schimmelspuren aufweisen, nie verzehrt werden. Und natürlich gilt wie immer, Rauchen und Alkohol schädigen dem Körper und begünstigen eine Krebserkrankung.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *