Was tun bei einem Darmpilz?

the human body by X-rays. intestine highlighted in red.

Bei dem Darmpilz handelt es sich um einen natürlichen Bestandteil der Darmflora des menschlichen Organismus. Der Darmpilz kommt in geregelten Mengen vor und wird zumeist nicht zur Kenntnis genommen. Er verursacht im Regelfall auch keine Beschwerden und tritt somit nicht ins “Rampenlicht”.

Wenn der Mensch erkrankt und es dadurch zu einer erheblichen, krankhaften Vermehrung der Darmpilze durch äußere Einflüsse kommt, kann es passieren, dass es zu bestimmten Beschwerden in Form von Darmpilz Symptomen kommen kann. Das Problem ist, dass diese Beschwerden oftmals schwer zu diagnostizieren sind.
Ein weiteres Problem ist, dass dem Darmpilz eine Hauptrolle bei den Pilzerkrankungen einnimmt, da leider über den Darm auch noch andere Pilzinfektionen übertragen werden können.

Der Darmpilz kann also auch beispielsweise einen Vaginalpilz auslösen, da aus dem Darm immer wieder Pilze in die Scheide gelangen können. Die, für diese Darmpilz-Erkrankung, verantwortliche Pilzart wird auch Hefepilz genannt. Alle anderen Pilzarten sind nicht überlebensfähig, wenn sie nicht ausreichend Sauerstoff erhalten.

Die Darmpilz Symptome sind hierbei verschieden. Es kann zu Blähungen, Völlegefühl oder auch Durchfall kommen. Ein unangenehmer Juckreiz kann ebenso auftreten. Dieser kann verschiedene Bereiche des Körpers betreffen, aber besonders schlimm kann es im Intimbereich werden.

Wie kann der Darmpilz behandelt werden?

Eine Darmpilzbehandlung kann für den Patienten schon eine große Umstellung sein. Denn im Zuge der Therapie bei einer eintretenden Pilzinfektion muss, als erster Schritt, die Ernährung umgestellt werden. Das ist für viele Menschen schon ein großer Einschnitt in ihren Alltag. Auf diese Umstellung kann allerdings nicht verzichtet werden, da Zucker, Hefe und auch teilweise Kohlehydrate, die der Mensch zu sich nimmt, die Lebensquelle des Darmpilzes sind.

Der Patient sollte auf Zucker, weißen Reis und auch Honig verzichten und stattdessen lieber Stevia oder glutenfreie Vollkornprodukte zu sich nehmen. Hier wäre Vollkornreis oder auch Buchweizen zu empfehlen.
Pilze oder Trockenfrüchte sollten in Zukunft auch von der Speisekarte verschwinden, da diese auch zu den hefehaltigen Lebensmitteln zählen.
Kuhmilchprodukte fördern den Darmpilz ebenfalls.

Der Patient sollte viele basische Lebensmittel zu sich nehmen. Da gibt es beispielsweise grüne Säfte, grüne Salate oder auch frisches Gemüse. Definitiv sollte viel Calcium und Magnesium zu sich genommen werden. Fleisch, Milchprodukte und Fisch sollte auch nur noch begrenzt gegessen werden.
Betakarotin ist auch ein hervorragender “Verbündeter” im Kampf gegen den Darmpilz. Also sollte auf Lebensmittel besonders Wert gelegt werden, die diesen Stoff beinhalten.

Zu dieser Ernährungsumstellung kommt natürlich auch noch die Behandlung durch einen Arzt. Dieser wird mit Antimykotika gegen den Darmpilz vorgehen.

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