Wenn der Magen nervös wird

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Ein nervöser Magen ist eine unangenehme Sache, die auch mit Schmerzen einhergehen kann. Oftmals spricht man auch vom Reizmagen. Die Schmerzen, die ein nervöser Magen mit sich bringt, können dauerhaft oder in Schüben auftreten und das Befinden des Betroffenen stark beeinträchtigen. Neben Magenschmerzen führt ein nervöser Magen auch zu Sodbrennen, Aufstoßen und einem Druckgefühl im Magenbereich.

Ein nervöser Magen liegt vor, wenn eine Magenspiegelung und ähnliche Untersuchungen ergebnislos verlaufen sind, es sich also nicht um eine Magenschleimhautentzündung oder eine ähnliche körperliche Erkrankung handelt. Ein nervöser Magen hat somit keine organische Ursache, sondern äußere Einflüsse, unter denen der Betroffene leidet, schlagen sprichwörtlich auf den Magen. Oftmals handelt es sich bei diesen Einflüssen um Stress, Angst oder Hektik. Sorgen im Job oder Probleme privater Natur, die Betroffene pessimistisch stimmen und unglücklich machen, können sich negativ auf den Magen auswirken. In unserer stressigen Welt, in der die Menschen sich mit hohen Anforderungen, engen Zeitplänen und einem starken Druck abfinden müssen, ist ein nervöser Magen eine häufige Folge, unter der viele Menschen leiden. Es gibt Menschen, bei denen sich der Stress weniger oder in anderer Form äußert, doch viele Menschen reagieren mit Magenbeschwerden. Ein möglicher medizinischer Hintergrund kann der sein, dass es bei Stress zu einer mangelnden Durchblutung kommt, die Aktivität des Magens abnimmt, und Nahrung und  Magensäure nicht ausreichend durchmischt werden.

Wenn ein nervöser Magen ignoriert wird, können Folgeerkrankungen entstehen. Die Betroffenen sollten sich also mit dem Problem und den Ursachen auseinandersetzen, um den Magen zu schonen. Ein nervöser Magen sollte keinesfalls weiter belastet werden. Der Genuss von Zigaretten, Kaffee, schwarzem Tee und Alkohol sollte vermieden werden. Auch fettige und sehr würzige Kost sind eine Belastung für den Magen und sollten durch leichte, nicht säurehaltige Speisen, die nicht in zu großen Mengen aufgenommen werden, ersetzt werden.

Die Hauptursache aber, der Stress, sollte nach Möglichkeit ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden. Es ist wichtig, sich auch für Hobbys und das private Umfeld Zeit zu nehmen, um sich zu entspannen und einen Teil seiner Zeit auch mit Dingen zu verbringen, die man gerne macht. Manchen Menschen helfen Spaziergänge in der Natur, um Stress abzubauen, andere entspannen sich bei Musik oder einem heißen Bad. Wenn all dies nicht hilft, können Yoga oder autogenes Training hilfreich sein, etwas mehr Ruhe in den Alltag einzubauen und somit auch einen nervösen Magen zu entlasten.                             

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